Kooperative Sprachförderung (KFS) 

Kooperative Sprachförderung (KFS) ist ein Kooperationsmodell zur Prävention sprachlich bedingter Entwicklungs- und Lernstörungen an Grundschulen im Landkreis.

 

Für die schulinterne Sprachförderung steht einer Schule ein Team aus einer Lehrkraft des Sonderpädagogischen Förderzentrums und einer Lehrkraft der Grundschule im Umfang von je fünf Wochenstunden zur Verfügung. 

 

Das KSF-Angebot gibt es derzeit an der Grundschule St. Lantbert in Freising/Lerchenfeld und an der Grundschule Neufahrn Jahnweg.

Kooperative Sprachförderung ist eine schulhausinterne Sprachförderung für Schülerinnen und Schüler in der ersten Jahrgangsstufe, zur Prävention von Lern- und Entwicklungsstörungen, die durch sprachliche Einschränkungen verursacht wird. Ca. 25 % der Schulanfängerinnen und Schulanfänger, gleich welcher Muttersprache, können ihre Lernfähigkeit durch gezielte sprachliche Förderung erheblich verbessern. In der kooperativen Sprachförderung arbeitet eine Lehrkraft aus der Grundschule mit einer Lehrkraft aus der Förderschule fünf Stunden pro Woche eng zusammen. Sprachliche Diagnostik, gemeinsam erstellte Förderpläne, Team-Teaching, die Gestaltung von differenzierten Unterrichtsangeboten und offene Unterrichtsformen sind Merkmale erfolgreicher Arbeit in der Kooperativen Sprachförderung. Die kooperative Sprachförderung stellt einen Baustein in der Palette von Förderangeboten dar, der zur Vermeidung von Lern- und Verhaltensbeeinträchtigungen beitragen kann.