Anne-Frank-Tag 2022

Bericht über den Anne Frank Tag im Schuljahr 2021/22 am SFZ Freising

Das Sonderpädagogischen Förderzentrum Freising nahm als Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage schon zum fünften Mal am Anne-Frank-Tag teil, das Projekt ist fest im Schulprogramm verankert. Für viele Schüler*innen war daher die Person Anne Frank schon bekannt, sie konnten viel zu ihrem Leben berichten und Bezüge zu historischen Ereignissen herstellen. Umso bereichernder war es, diese bekannten Informationen unter dem Aspekt „Freundschaft“ zu beleuchten und viele neue Erkenntnisse zu erhalten. Mit dieser Thematik konnten auch sehr gut die jüngeren Schüler*innen miteinbezogen werden.

Die Plakatausstellung wurde in der großen Aula der Schule aufgebaut. So hatten viele Schüler*innen die Gelegenheit, die Plakate zu betrachten und zu lesen.

Einzelne Klassen, Religions- oder Ethikgruppen haben sich intensiv mit dem Thema „Freundschaft“ auseinandergesetzt. Sie nutzten die Anne-Frank-Zeitung und auch die digitalen Angebote auf der Homepage der Anne Frank Stiftung.  Schüler*innen einer 9.Klasse erarbeiteten sich im Ethik- und Religionsunterricht die Antworten zu dem mitgelieferten Fragebogen und stellten sich ihre Ergebnisse gegenseitig vor.

Sie machten sich Gedanken zu den Impulsen auf den Postkarten und schrieben sie auf. 

Gabriele Murr mit dem AK SOR SMC

Anne-Frank-Tag 2021

Pate: Landrat Josef Hauner

Patin: Bürgermeisterin Eva Bönig

Pate: Felix Klare

Pate: Pierre Jarawan

Pierre Jarawan ist ein deutscher Schriftsteller und Slam-Poet.

Er lebt in München. Geboren wurde er 1985  in Amman, Jordanien. Er war hier in der Schule, hat eine kurze Lesung gehalten und mit den Schülern einer 5. Klasse Schreibkonferenzen durchgeführt, damit sie ihre eigenen Werke selbstständig und mit Hilfe seiner Tipps überarbeiten können. 

Pate: Pepito Anumu 

Beim Schulfest „Bunte Begegnungen“ wurde auch der neue Schulpate Pepito Anumu vorgestellt.

Der Künstler Pepito Anumu wurde in Porto Seguro (Togo) geboren und lebt seit 2002 mit Familie, Trommeln und Staffeleien in Freising.

Briefmarathon Amnesty International 2017- Menschenrechte einfordern- das SFZ macht mit

Lebenslang für ein Facebook- Posting? Der Fall Mahadine, Menschenrechtsaktivist und Blogger im Tschad, empörte die Schülerinnen und Schüler zu Recht und überzeugte sie bei der Kampagne „Schreib für die Freiheit“ mitzumachen. Da er auf Facebook regierungskritische Videos postete, droht ihm nun eine lebenslange Haftstrafe. Zusammen mit dem Arbeitskreis „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ verfassten Schüler der 7.- 9. Klasse für konkrete Fälle von Menschenrechtsverletzungen Briefe an die jeweiligen Regierungen, um sich für die Freilassung von zu Unrecht Inhaftierten einzusetzen oder den Betroffenen ihre Solidarität auszudrücken, wie im Fall Shackelia Jackson aus Jamaika. Ihr Bruder ist einer von 2000 Menschen, die von der Polizei in den letzten 10 Jahren erschossen wurden, seine Haare wurden ihm zum Verhängnis. Seitdem setzt sie sich gegen Polizeigewalt ein und fordert Gerechtigkeit, häufig begleitet von Einschüchterungen seitens der Polizei. In ihren berührenden Briefen sprachen die Schüler ihr Mut zu, stark zu bleiben und nicht aufzugeben.

Mit ihrer alljährlichen Briefaktion rund um den Tag der Menschenrechte am 10. Dezember macht sich Amnesty International stark für Menschen die Schikanen, Folter und Verfolgung ausgesetzt sind (https://www.amnesty.de/briefmarathon). Weltweit beteiligen sich Hundertausende an der Kampagne, bereits das zweite Mal sind die Schülerinnen und Schüler des Sonderpädagogischen Förderzentrums darunter.

Schüler bei der Übergabe der Briefe an die Freisinger Amnesty Gruppe.

 

Text: Nicole Schüll, StRin FS am SFZ Freising